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Recht & Compliance

Abmahngefahr bei Webseiten – typische Auslöser, wie Sie vorbeugen

Typische Abmahnfallen auf Firmenwebseiten: Impressum, Datenschutz, Cookies, Urheberrecht – und wie Sie sich schützen.

2 Min. Lesezeit

Abmahngefahr bei Webseiten – typische Auslöser, wie Sie vorbeugen

Abmahnungen wegen Webseiten betreffen oft immer wieder dieselben Themen: fehlende oder fehlerhafte Pflichtangaben, Datenschutz, Cookies und Urheberrechte. Mit Vorsorge lassen sich viele Risiken reduzieren.

Typische Auslöser

  • Impressum: Fehlt, unvollständig oder schwer auffindbar (z. B. nur über mehrere Klicks). Abmahnanwälte prüfen das gezielt.
  • Datenschutzerklärung: Fehlt oder unvollständig (z. B. keine Angaben zu Cookies, Analytics, Hosting, Betroffenenrechten). Besonders kritisch, wenn Dienste (z. B. Google Fonts, Analytics) genutzt werden, aber nicht erwähnt werden.
  • Cookies / Tracking ohne Einwilligung: Nicht notwendige Cookies oder Skripte werden gesetzt, bevor der Nutzer zugestimmt hat. Oft Abmahnung mit Verweis auf DSGVO/TMG.
  • Urheberrecht: Bilder, Texte oder Schriften ohne Lizenz oder Nutzungsrecht genutzt. Rechteinhaber oder Abmahnkanzleien fordern Unterlassung und Kosten.
  • Wettbewerbsrecht: Irreführende Angaben, unzulässige Vergleiche, fehlende Pflichtangaben im geschäftlichen Verkehr.

Vorbeugen

  • Impressum und Datenschutz: Vollständig, aktuell und leicht auffindbar (z. B. im Footer auf jeder Seite). Rechtlich prüfen lassen (Anwalt oder spezialisierter Dienstleister).
  • Cookies/Tracking: Nur nach Einwilligung setzen; Consent-Tool korrekt konfigurieren; in der Datenschutzerklärung alle Dienste und Zwecke nennen.
  • Bilder und Texte: Nur mit klarer Nutzungsberechtigung (eigene, lizenzierte, freigegebene). Bei Stock: Lizenzbedingungen einhalten.
  • Schriftarten: Nur mit Web-Lizenz oder klar lizenzfreie Fonts nutzen.
  • Regelmäßig prüfen: Bei neuen Diensten, Plugins oder Inhalten sofort Datenschutz und Impressum anpassen.

Keine Webseite ist „100 % abmahnsicher“. Mit vollständigen Pflichtangaben, sauberer Cookie-/Tracking-Praxis und rechtssicheren Inhalten senken Sie das Risiko deutlich.

Wenn Sie möchten, können wir in einem kostenlosen Gespräch prüfen, ob Impressum und Datenschutz auffindbar und technisch stimmig sind; die rechtliche Prüfung bleibt bei einem Anwalt.

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